Zu meinem achtzehnten Geburtstag war die größte Überraschung für mich, dass ich nicht die leibliche Tochter meiner Eltern war. Als Baby hatten sie mich adoptiert. Ich kann nicht sagen, dass mich die Information sofort umgehauen hätte. Ich hatte meine Eltern sehr lieb und absolut nichts an ihnen auszusetzen. Dennoch begann etwas in mir zu arbeiten, das mich nicht mehr losließ. Ich konnte das Gefühl nicht loswerden, dass ich noch nicht die ganze Wahrheit erfahren hatte. Es sollte noch ein halbes Jahr dauern, bis ich mit vielen Tricks erfahren konnte, dass ich noch einen Zwillingsbruder hatte. Wer weiß, vielleicht hatte sich die sehr junge Frau im Jugendamt von meiner Drohung mit einer Klage schocken lassen. Jedenfalls lag irgendwann ein Blatt in meiner Sichtweite, von dem ich ablesen konnte, in welche Pflegefamilie mein Bruder gekommen war.

Ein paar Tage später klingelte ich bei den Leuten, die Frank entweder adoptiert oder einfach in Pflege genommen hatten. Da standen wir uns plötzlich gegenüber. Ich hatte nur ein paar Worte nötig, schon fielen wir uns in die Arme. Die geschwisterliche Bindung war bei uns sicher immer verborgen gewesen, ohne zu wissen, was das für ein ungewisses Gefühl gewesen war. Mir war es sehr recht, dass seine Eltern nicht im Hause waren. So konnte ich ihn schnell an meinem Wissen teilhaben lassen. Rasch stellte sich heraus, dass auch er adoptiert worden war. Frank entwickelte einen fürchterlichen Zorn auf seine Adoptiveltern, weil sie ihn nicht mal zum achtzehnten Geburtstag aufgeklärt hatten. Am Abend glätteten sich allerdings die Wogen bei einem gemeinsamen Gespräch recht schnell.
Ein Gästezimmer gab es in der Familie nicht. Frank trat mir gern sein Bett ab und schlief im Wohnzimmer auf der Couch.

Am Morgen torkelte ich noch halb verschlafen in Richtung Bad. Ohne zu überlegen klinkte ich an der Tür und blieb wie angewurzelt stehen. Mein Bruder stand splitternackt vor dem Spiegel und schabte mit dem Rasierapparat an seinem Kinn. „Frank“, stöhnte ich auf, „du bist ja schon ein richtiger Mann. Mensch, steig sofort in deine Hose. Ich muss ganz dringend mal.“ Was ich an seinem Leib sah, ging mir wie ein elektrischer Schlag durch den Leib. Er spielte den Abgeklärten: „Hock dich schon auf die Schüssel. Wir sind uns doch nicht mehr fremd. Schließlich bist du meine Schwester.“

„Aber auch nur eine Frau“, sagte ich kleinlaut, schlich mich aber trotzdem an ihm vorbei und setzte mich wirklich, weil es mich bald zerriss. Wie ein Kaninchen vor der Schlange musste ich zu ihm aufgeschaut haben. Wieder tat er sehr erhaben: „Meine Güte, ich sehe doch gar nichts.“
Dass er nichts sah, war eine leichte Übertreibung. In meiner Stellung konnte er sicher von oben bis zum Bauchnabel in mein Nachthemd gucken. Ich sah es auch am Glitzern seiner Augen, wie er sich an meinen knackigen Brüsten weidete.
„Wunderschön bist du“, raunte er und machte die letzten Striche mit seinem Rasierapparat. Eine Hose hatte er nicht angezogen und unter seinem Bauch hatte sich auch nichts geändert. Er zeigte mir seine perfekte Erektion.

Ich berührte seine warme Haut, als ich mir wenigstens die Finger abspülte. Er raunte: „Von mir aus kannst du duschen. Ich hab schon. Die Eltern sind übrigens schon aus dem Hause. Ich soll dir Grüße bestellen.“
Plötzlich war mir danach, ihn genauso zu provozieren, wie er es mit seinem unverschämten Aufstand auch tat. Ich zog mir das Nachthemd über den Kopf und stieg aus dem Höschen. Ich dachte gar nicht daran, die Schiebetür der Duschkabine zu schließen. Aufreizend drehte ich mich unter den rauschenden Strahlen und seifte mich sehr gründlich ein. Ihm musste es so vorkommen, als hatten die Brüste und der Schoß eine ganz besonders intensive Reinigung nötig. Heftig rieb und seifte ich da, um seine Sinne aufzupeitschen. Er sollte mich nicht straffrei so verrückt gemacht haben.
„Weißt du, dass du die erste Frau bist, die ich ganz nackt in Natur sehe?“ gestand er mit kratziger Stimme. „Du bist verdammt schön. So dicke Brüste, die so perfekt stramm stehen, habe ich bisher nicht mal auf Bildern gesehen. Bist du jetzt richtig erregt? Hast du eigentlich einen festen Freund? Ich meine, hast du schon mal?“

Bei seiner Bewunderung hatte ich automatisch zu meinen Brüsten gegriffen, als wollte ich sie ihm recht einladend präsentieren. Als er von Erregung sprach, ging meine Hand zwischen die Schenkel. „Nein“, murmelte ich, weil er noch einmal nachgefragt hatte. „Ich hab noch nicht. Bisher habe ich mir nur mit eigener Hand und ein paar Spielzeugen herrliche Gefühle gemacht.“
„Zeigst du es mir?“ bettelte er. Sicher war sein kühner Wunsch entstanden, weil ich schon fleißig dabei war, über alles zu streicheln, was in heller Aufruhr war.
„Und du?“ wollte ich wissen. „Bei wie viel Mädchen hast du schon Stippvisiten mit deiner perfekten Ausstattung gemacht?“
„Fehlmeldung“, kam sofort die Antwort, „meine Freundin möchte sich am liebsten bis zur Hochzeit aufsparen. Ich bin noch heftig dabei, sie zu überzeugen. Ich liebe sie und werde manchmal bald verrückt, wenn wir den ganzen Abend knutschen und ich am Ende mit ausgebeulter Hose nach Hause gehen muss. Wenn sie sich wenigstens auf Petting einlassen würde.“

„Wie ich die Männer kenne, rubbelst du dir dann zu Hause deine Erregung selbst ab“, unterstellte ich. Meine Augen hingen immer noch an seinem Schoß. Ganz hemmungslos stand er vor mir mit seiner voll erblühten Manneszierde. Noch einmal erinnerte er mich, dass ich ihm zeigen sollte, wie ich es mir selbst machte. Ich wusste genau, worum es ihm ging. Wenn er schon seine erste nackte Frau in Natur sah, wollte er sicher auch alles genau betrachten. Ich weiß nicht, wieso ich so freizügig war. Sicher kam es davon, dass wir beide von unserem Wiedersehen so euphorisch waren und das Gefühl hatten, sehr viel nachholen zu müssen. Dazu gehörten sicher auch die kleinen sexuellen Geheimnisse, die normalerweise Zwillingspaare mitunter schon recht früh austauschen. Ich stieg aus der Dusche, frottierte mich ab und hockte mich mit sehr breiten aufgestellten Beinen auf den Wäschepuff. Ich schaute ihn mit weiten Augen an, als ich mit beiden Händen meine süßen Gefilde streichelte und sie hin und wieder aufzog, um ihn ein wenig in mich hineinschauen zu lassen. Mit einem geschickten Griff hob ich die kleine Glitzerperle aus ihrem Versteck. Mit offenem Mund stand er da und mit der Hand an seiner sichtlich pulsenden Erregung. Ohne ein Wort begannen wir es uns für die Augen des anderen selbst zu machen. Es reizte mich unheimlich auf, einen Mann vor mir stehen zu haben, der im immer schnelleren Tempo onanierte. Seine Augen fixierten dabei meinen Schoß. „Ist das wunderschön“, gestand ich ehrlich und wurde immer hektischer. Ich spürte, wie sich ein ganz großes Gefühl anbahnte. Jeden Moment rechnete ich damit, zum ersten Mal in meinem Leben den Höhepunkt eines Mannes zu sehen. Zunächst wurde ich mal enttäuscht. Frank war sichtlich überfordert. Unversehens war er bei mir und löste meine streichelnden Hände mit seinen Lippen ab. Ich schloss vor Schreck und vor Wonne die Augen. Sofort dachte ich an Inzest, verwarf den Gedanken aber gleich wieder, weil es ja gar keiner war. Was sich lange bei mir angebahnt hatte, brach nun im Nu mit einer Wucht aus mir heraus, wie ich es bei meinen Spielereien noch niemals erlebt hatte. Gleich darauf revanchierte ich mich wahnsinnig gern. Er knurrte zufrieden: „Unbeschreiblich schön, wenn es mal nicht die eigene Hand ist.“

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