Wie eine kleine Schwester war mir Lena schon immer gewesen. Pferde konnten wir früher miteinander stehlen. Mein Studium hatte es allerdings mit sich gebracht, dass wir uns während der letzten drei Jahren nur selten gesehen hatten. Irgendwie war es für mich immer ein bisschen prickelnd, wenn ich daran dachte, dass sie nun achtzehn war und der Staatsanwalt nicht mehr die Hand über sie hielt.

Ganz verrückt war ich auf sie gewesen, als ich selbst achtzehn geworden war. Nur ein paar harte Worte meines Vaters hatten mich damals vor einer Dummheit bewahrt. Meine ersten Sexerfahrungen hatte ich mir inzwischen natürlich anderswo geholt. Immerhin war ich inzwischen zweiundzwanzig.
Wieder einmal war ich für das Wochenende zu Hause. Als ich die Treppe herabstieg, hörte ich Lena im Hausflur lustig pfeifen. Nicht zu verkennen. Das war ihr Pfiff und auch ihre Art, wenn sie beschwingt die Treppe heraufging. “Hallo Lena”, begrüßte ich sie schon über das Treppengeländer hinweg. Sie kam freudig auf mich zu. Wie immer tauschten wir Küsschen auf die Wangen aus. Ich konnte es mir nicht enthalten, mit einem spitzbübischen Lächeln auf ihren Einkaufsbeutel zu zeigen. Diese Art kannte ich. Die gab es nur einmal in der Stadt. Eine tiefes Schwarz mit feinen goldenen Strichen und ohne Firmeneindruck!

“Was du dir denkst”, geiferte sie regelrecht. Ich gab zurück: “Getroffene Hunde bellen!” Da merkte sie wohl, wie sie sich verraten hatte und bemühte sich, mir zu erklären, dass sie sich lediglich ein paar hübsche Dessous gekauft hatte. Ehrlich, ich wollte es wirklich nicht. Jedenfalls gab es ein ausgelassenes Gerangel und im Nu lag der Beutel auf der Treppe und nach unten kullerte eine Packung mit einem mächtigen Phallus aufgedruckt. Für einen Moment waren wir beide verblüfft. Schließlich lachten wir befreit und hatten für die nächsten zehn Minuten ein Thema. Unser Begrüßungsschwätzchen machten wir in meinem Zimmer. Sie beeilte sich, mir zu erklären, dass sie es gern hatte, beim Sex auch ein paar Spielzeuge einzubeziehen. Als ich etwas unverständlich schaute, standen ihr plötzlich die Tränen in den Augen. Lange rückte sie nicht mit der Sprache heraus, bis sie endlich sagte: “Ich bin seit der Kindheit so auf dich fixiert, dass ich an jedem Mann etwas auszusetzen habe. Keiner kann dir das Wasser reichen.”

Erschreckt fragte ich nach: “Willst du damit sagen, dass du keinen Freund hast? Noch keinen gehabt hast? Hast du etwa noch nie….” Erschreckend spitz antwortete sie: “Wenn du es genau wissen willst, hat sich mein Unterleib bisher nur mit meinen Fingern und ein paar Spielzeugen bekannt gemacht. Aber auch das ist wunderschön.” Ich war momentan so gerührt, dass ich sie fest in die Arme schloss und ihren tränenfeuchten Mund küsste. Die Glut in ihr loderte sofort zu einer hellen Flamme auf. Sie küsste mich wieder und wieder. Später sagte sie ganz kleinlaut: “Mach es mir doch wenigstens ein einziges Mal.” Ich glaubte mich im falschen Film. Noch niemals hatte ein Mädchen unter meine Hose gegriffen, ehe ich den Anfang gemacht hatte. Trotzdem, es gefiel mir ausnehmend gut. Dann geschah alles blitzschnell. Sie riss sich zuerst die Bluse auf, dann flogen all unsere Sachen zu Boden und wir über uns her. Meinen ersten Sturm wehrte sie mit Erfolg ab. Sie drückte mich mit dem Rücken aufs Laken und wisperte: “Bleib so. Ich hab dich so lange nicht gesehen. Und so überhaupt noch nicht.”

Ihre Hand tastete sich zu meiner Latte. Fast übervorsichtig schob sie die Vorhaut bis tief in die Wurzel, lächelte, weil die Eichel dabei zu nicken schien, und drückte ihre Faust wieder nach oben. Wie ein Martyrium waren für mich ihre behutsamen Bewegungen. Sie behielt fest im Griff, was sie hatte, und stieg über meine Schenkel. Weit beugte sie sich nach vorn und zielte abwechselnd mit den Brustwarzen nach der Eichel.

Lange konnte ich es nicht aushalten. Mich drängte es, in aller Ruhe den herrlichen Leib in Augenschein zu nehmen. Voll und reif waren ihre Brüste, flach der Bauch und schmal die Hüften. Fein und seidig lockte mich das dreieckige Fell, meine Lippen hineinzudrücken. Ich staunte nicht schlecht, wie intensiv sie zu meinen streichelnden Händen selbst ihre Brüste aufmunterte. Nur meine Lippen konnten die dort vertreiben.

“Mädchen, bist du eine wunderschöne Frau geworden”, stöhnte ich. “Eben nicht”, jammerte sie im Spaß. “Noch niemand hat mich zur Frau gemacht. Die Kleine da unten hat immer gerufen: Deine eigenen Hände, Holger…oder gar nichts.” “Was meinst du”, provozierte ich, “ob sie mich diesem Dildo vorzieht?” “Nur wenn du sofort kommst”, schrie sie heraus.

Ich kam. Und wie ich kam. Von einer Sekunde auf die andere hatte ich ein anderes Mädchen im Bett. Die vulgärsten Ausdrücke fand sie in ihrer Aufregung. “Fick schon”, schrie sie außer sich, “Mann, schlaf nicht ein…gib es mir…oh, ich könnte zerspringen….ja, ja…ich glaube ich komme”. So klang es nicht nur vor ihrem ersten Orgasmus. Bis nach Mitternacht hörte ich es ähnlich.

Beim Frühstück hatte mein Vater nichts mehr dagegen, dass ein Gast mit am Tisch saß.

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Eine heimliche Verehrerin, 7.8 out of 10 based on 8 ratings