Das war der letzte Tanz an diesem Abend. Svenja und ich gingen Hand in Hand von der Tanzfläche und verließen die Diskothek. Wir liefen zum Parkplatz. Svenja öffnete mit der Fernbedienung die Zentralverriegelung ihres Audis und öffnete mir die Beifahrertür. “Steig ein!”, grinste sie mich an. Ich setzte mich und schloss die Tür. Svenja drehte den Zündschlüssel herum und fuhr los. Während der Fahrt legte sie nach jedem Schalten ihre Hand auf meinem Oberschenkel ab und streichelte mein Bein.

“Bist Du sauer auf mich?”, fragte sie und versuchte ein ernsthaftes Gespräch aufzubauen.
Ich: “Nein, warum sollte ich sauer sein?”
Svenja: “Weil ich dich dazu gedrängt habe, mich in der Öffentlichkeit zu küssen!”
Ich: “Ich hoffe, dass die sich jetzt nicht den Mund über uns zerreißen… “ Svenja: “Sag mal, stehst du nicht zu mir?”
Ich: “Doch, aber ich dachte wir hätten Sex und…”
Svenja: “Ja? Und?”
Ich: “Ja und wir küssen uns…. “
Svenja: “Ja … eben..”
Ich: “Hmm .. “
Svenja: “Ich fasse mal zusammen: wir küssen uns, wir haben Sex. Wenn du dich nicht meldest, geht es mir schlecht. Kann es vielleicht sein das wir uns lieben?”
Ich: “Ich weiß nicht…”

Svenja bremste hart ein und stand an ihrem Haus auf der Auffahrt. Dann stellte sie den Motor ab und sah mich mit großen Augen an. “Mensch Meike, wach doch auf. Ich liebe dich!” Wir verließen das Auto und Svenja griff sich ihre Pelzstola von der Kopflehne des Fahrersitzes. Ich fragte: “Du hast eine Pelzstola?” Sie rollte mit den Augen und sagte: “Ja, ich hab eine Stola” und ging in Richtung Haustür. Ich stand immer noch vor ihrem Wagen.
Svenja drehte sich um und fragte: “Kommst du nun oder willst du eine schriftliche Einladung haben?” Ich konnte mich nicht bewegen. Ich war unsicher. Svenja schlenderte auf mich zu und gab mir ihre Hand. “Hast du immer noch Bedenken oder willst du mir jetzt sagen, dass du noch nicht bereit für eine lesbische Beziehung bist?” Sie hatte die Gabe, genau das anzusprechen, was bei mir im Kopf vorging.

Ich: “Ja… Nein … Ich weiß auch nicht. Was ist mit deinem Mann?
Svenja: “Will sich trennen, aber nicht wegen uns.”
Ich: “Deine Tochter?”
Svenja: “Bleibt bei mir.”
Ich: “Dein Haus?”
Svenja: “Gehört mir!”
Ich: “Sind wir wirklich bereit dafür? Was ist mit deinem Beruf?”
Svenja: “Kommst du jetzt mit ins Haus oder willst du etwas, was gerade erst anfängt, schon im Keim ersticken? Nun komm schon … “

Ich reichte ihr die Hand und folgte ihr in das Haus. “ Na also! Außerdem ist keiner hier…”, grinste sie und zog ihre Pumps aus. Sie drehte sich zu mir herum. Ich legte meine Arme um ihren Hals und küsste sie.

Dann beugte Svenja ihren Oberkörper, legte ihren Arm hinter meine Beine und hob mich hoch.

“Bist du verrückt? Lass mich runter!”, protestierte ich lachend. “Warum?”, sagte sie. “Ich bringe dich jetzt ins Bett. Sie trug mich durch den dunklen Flur und stieß mit ihrem nackten Fuß die Tür zum Schlafzimmer auf. Dann trug sie mich über die Schwelle und setzte mich vorsichtig auf ihrem Bett ab. Sie drehte sich um und fragte, ob ich ihr das Kleid aufmachen könne. Ich zog den kleinen Reißverschluss nach unten und sah, wie sie das Kleid fallen ließ und ließ meinen Oberkörper zurück auf das Bett fallen. Svenja war nur mit einem knappen String bekleidet. Sie kam auf mich zu und kniete sich hin. Dann griff sie in meinen Rock und zog ihn über meine Beine. Gierig riss sie mir den Slip über die Beine und schob ihre Hände unter meine Kniekehlen. Sie winkelte meine Beine an und hielt sie unter den Kniekehlen fest.

Meine nasse kleine Schnecke pochte vor Lust und ich wartete gespannt auf das, was sie vorhatte. Mit den gespreizten Beinen lag ich dort, wie ein Käfer auf dem Rücken. Vorsichtig pustete sie über meine Schamlippen. Mich durchzog ein Gefühl der Geilheit. Sie grinste und zwinkerte mir zu. Dann schob sie ihren Mund auf meine Schamlippen und ihre Zunge dazwischen. Ich zuckte zusammen.

Sie lutschte mir meine enge Möse regelrecht aus mit ihrem gierigen Mund. Ich war sofort auf 180 und stöhnte auf. Svenja genoss es sichtlich, mich so auf zu geilen. Sie hatte bereits meinen Kitzler zwischen den Lippen und bescherte mir unglaubliche Gefühle. Ich schrie auf, als sie die kleine Perle vorsichtig zwischen ihre Zähne nahm und mit der Zunge daran spielte. Svenja war unglaublich einfallsreich, wenn es darum ging jemanden sexuell zu befriedigen. Intensiv reizte sie meine Klitoris und ließ mich aufschreien. Ich wurde lauter und schrie: “Aaah!“ Erst laut, und als ich zum Orgasmus kam, krächzend.

Sie hatte es wieder geschafft, mich in den siebten Himmel zu befördern. Vielleicht hatte sie Recht? Vielleicht gehörten wir einfach zusammen. Ich wollte meine Stiefel ausziehen, aber Svenja hielt meine Hände fest und sagte: “Nein, lass mich.” Vorsichtig öffnete sie die Stiefel und zog sie von meinen Beinen. Ich legte mich ganz auf das Bett und beobachtete meine Liebste dabei, wie sie mir die halterlosen Strümpfe über die Beine rollte. Dann zog sie mir das Oberteil und den BH aus.

Ich lag nackt vor ihr und sah sie wie eine Katze über meinen Körper kriechen. An meinem Kopf angekommen, küsste sie mich und ließ ihren athletischen Body auf meinen sinken. Wir kuschelten und wälzten uns in dem großen Bett. Wir waren eingeschlafen. Als ich am nächsten Morgen in Svenjas Bett erwachte, war sie schon aufgestanden und klapperte mit Geschirr in der Küche herum. Ich sah mich um und sah unsere Kleidung, welche quer im Raum verteilt lag. Svenja kam mit einem kleinen Tablett zu mir ans Bett und stellte es auf meine Beine. Sie trug einen Seidenmorgenmantel, der offen auf ihrer Haut lag. Sie legte sich neben das Tablett auf meine Beine, den Kopf in ihre Hand gestützt und lächelte mich an. “Guten Morgen mein Schatz, gut geschlafen?” Dann nahm sie ein Croissant und tauchte es in die Marmelade, biss davon ab und sagte mit vollem Mund: “Greif zu! Ist für dich!” Ich sah mir das Tablett an: zwei Tassen Espresso, vier Croissants, Marmelade, halbierte gekochte Eier mit Remoulade, eine kleine Schale Erdbeeren und ein bisschen Butter. Sie gab sich wirklich Mühe, mich völlig ein zuwickeln. Ich wunderte mich, woher sie wusste, dass ich das esse.

“Und?”, sagte Svenja. “Was hast du heute geplant?” Ich überlegte und sah sie an. ”Nichts?”, fragte sie.
“Schön, dann kommst du mit?”
Ich: “Wohin?”
Svenja: “Eis essen, shoppen und einfach was schönes unternehmen?”
Ich: “Aber ich muss erst noch nach Hause, mich umziehen!”
Svenja: “Ach was, mein Schrank ist voll mit Klamotten.”
Ich: “Ich kann doch nicht deine Sachen anziehen.”

Svenja lächelte und gab mir einen Kuss. “Du bist süß, aber ich möchte alles mit dir teilen können. Mein Haus, meine Freizeit und auch meine Kleidung. Ich liebe Dich!” Sie räumte das Tablett zur Seite und reichte mir ihre Hand. Dann zog sie mich zum Schrank und öffnete die Tür. Sie suchte ein paar Sachen zusammen und legte sie mir in die Hand. “Komm schon, zieh es an. Passt dir bestimmt.” Ich sortierte die Kleidung und zog die hellblaue Panty Unterhose an.
Svenja klopfte mir auf den Hintern und sagte: “Sieht absolut geil aus, an deinem süßen Arsch. Die behältst du.” Dann zog ich ein dazu passendes Sporttop, eine Hüftjeans und Sneaker-Socken in der passenden Farbe an. Svenja war begeistert und warf mir ein enges hellblaues Oberteil mit Tribal-Muster zu und holte ein paar weiße Sneakers. Ich war komplett eingekleidet und Svenja musterte mich. “Wow, siehst du geil aus!” Sie gab mir einen Kuss und suchte sich ein ähnliches Outfit raus. Sie zog sich an und setzte sich auf das Bett, um die Sneakers anzuziehen. Nachdem ich fertig war, reichte ich ihr meine Hand und zog sie hoch. Dann gab ich ihr einen Kuss und sagte:

“Danke!”
“Ach was?” meinte sie.
“Ich will mit dir zusammen sein. Oder hast du immer noch Bedenken?”
Ich schüttelte den Kopf und sagte leise:
“Ich liebe Dich auch… “
“Was?”, fragte sie.
“Ich liebe dich!”, murmelte ich.
“Lauter, ich kann dich nicht hören!”, sagte sie grinsend.
“ICH LIEBE DICH!”, schrie ich sie an.

Ihr kullerte eine Träne über die Wange. “Warum weinst du?”, fragte ich sie. “Ich hab das lange nicht mehr gehört!”, seufzte sie. Sie war glücklich in dem Moment. Wir machten uns zusammen im Bad fertig und fuhren los zum Shoppen. Wir alberten frisch verliebt durch die Kleinstadt und machten einen ausgedehnten Einkaufsbummel. Danach gingen wir in ein italienisches Eiscafé. Hand in Hand turtelten wir bis in den Nachmittag hinein durch die Fußgängerzone.

Svenja setzte mich zu Hause ab und fuhr nach Hause. Svenja und ich waren glücklich. Sie hatte sich von ihrem Mann getrennt und bewohnte das große Haus mit ihrer zehn jährigen Tochter Chantal alleine.

Ich war nachts bei ihr und teilweise am Wochenende, wenn Chantal bei ihrem Vater war. Svenjas Mann wusste noch nicht, dass sich seine Nochfrau für eine lesbische Beziehung entschieden hatte. Auch Chantal ahnte nichts von diesem Wandel. Svenja hielt es für schlauer, Chantal da vorsichtig herein wachsen zu lassen. Es waren mittlerweile Monate vergangen und wir hatten jeder unser eigenes Leben. Svenjas Liebe zu einer Frau brachte ihr beruflich Vorteile, was ich nicht erwartet hätte. Die jungen Frauen vertrauten ihr als Ärztin. Die Patientenzahlen stiegen. In meiner Firma hatte man sich daran gewöhnt, dass ich für den Heiratsmarkt nicht mehr zur Verfügung stand. Ich entwickelte ein größeres Selbstvertrauen. Anfangs gab es immer noch Bemerkungen von meinen männlichen Kollegen, wenn Svenja mich mal mit ihrem schicken Flitzer von der Arbeit abholte.

Aber mein Sex-Leben war perfekt. Ich war mit einem Menschen zusammen, den ich liebte. Und das war das größte Geschenk, das ich je bekommen hatte.
Ihre süße Tochter Chantal kannte mich bisher nur vom flüchtigen Sehen. Meine Mutter war eigentlich die einzige, die mir mit Männern auf die Nerven ging. Ich hatte sie zum nächsten Samstag bei mir auf einen Kaffee eingeladen. Zur Mittagszeit tauchte Svenja bei mir auf und wollte mich zum Essen entführen. Sie trug ein langes helles Sommerkleid und Stoffschuhe. Irgendwie total süß sah sie aus. Ich erzählte ihr von meiner Mutter. “Na gut, dann leiste ich euch Gesellschaft!”, sagte sie keck und pflanzte ihren Hintern auf einen meiner Stühle vor dem Küchenglastisch. Ich fand erst, dass es eine schlechte Idee war, aber erlaubte ihr zu bleiben. Svenja erklärte sich sogar bereit, den Erdbeerkuchen zu machen. Wir hatten fast denselben Geschmack. Ich beobachtete Svenja, wie sie eifrig vor der Arbeitsplatte den Kuchen fertig stellte. Ich dachte nach und kam zu dem Entschluss, dass sie die perfekte Partnerin war.

Sie war nett, sexy, erfolgreich und überhaupt der liebste Mensch, den ich kannte. Ich packte sie an den Hüften und schob mein Becken gegen ihren festen kleinen Arsch. Dann schob ich meine Lippen in ihren Nacken und biss ihr vorsichtig in den Hals. “Du geile Schnecke, ich könnte dich sofort flach legen!” Svenja lachte: “Beherrsche dich, mein Schatz. Deine Mutter kommt gleich!” Sie hatte recht, unsanfter hätte man es meiner Mutter nicht beibringen können. Es klingelte an der Tür. Ich ließ meine Mutter rein und begrüßte sie mit einem Kuss auf die Wange. “Komm rein, Mama!” Sie kam in die Küche und sagte: “Kindchen, wenn ich gewusst hätte, dass du Besuch hast, hätte ich doch auch später kommen können.” “Ach Quatsch.”, sagte ich. “Darf ich vorstellen? Meine Freundin Svenja!” Svenja gab ihr die Hand und sagte freundlich: “Hallo!” Dann setzten wir uns und meine Mutter unterhielt sich einen Augenblick mit Svenja, während ich den Tisch eindeckte. Ich hörte meine Mutter fragen: “Sind sie nicht die Frauenärztin?” Svenja machte kein Hehl daraus und sagte: “Ja, richtig. Aber man hat ja auch noch seine Freunde.” Meine Mutter nickte. Dann tranken wir Kaffee. Ich hatte die Vermutung, dass meine Mutter nicht einen Funken von dem verstand, was wir ihr damit sagen wollten.

Svenja lächelte zu mir herüber und hielt meine Hand offen auf dem Tisch fest. Meine Mutter sah uns überrascht an und fragte nach: “Ach, ihr kennt euch schon länger? Ach ja echte Freunde sind schon toll.” Ich wusste nicht, wie ich es zu Wort bringen sollte. Svenja tritt mir gegen mein Bein und nickte mir zu. Ihre Hand streichelte immer noch meine Finger. “Kinder, passt bloß auf, dass ihr nicht auf die schiefe Bahn geratet. Und sie Svenja, sind sie verheiratet?” Meine Mutter wollte es einfach nicht verstehen. Svenja half ihr auf die Sprünge. “Sie sind sehr nett.”, sagte sie zu meiner Mutter. “Also, ich bin nicht nur die Frauenärztin, sondern rein privat bei Meike. Ich liebe ihre Tochter!” Plötzlich war es Totenstille in der Küche. Meine Mutter holte Luft und sagte: “Das war kein Scherz?” “Nein, Mama. Das ist MEINE Freundin Svenja.”

“Entschuldigt!”, versuchte sie den Schock zu verdauen. “Ich hab ja nichts gegen Frauen, die sich lieben. Aber Meike, bist du glücklich?” Svenja sah mich an. “Ja, Mama. Ich war noch nie so glücklich, wie heute.” Svenja bestätigte es. “Sehen sie, ihr geht es gut. Wir lieben uns und wollen zusammen sein.” Meine Mutter, die arme, Frau hatte noch nie etwas mit Homosexualität zu tun gehabt. Nach dem Kaffee zeigte ich ihr noch die Wohnung. Auf meinem Nachttisch stand ein Bild von Svenja. Im Flur hing ein Bild von uns beiden. Meine Mutter nahm mich zur Seite und fragte nach: “Seit wann bist du lesbisch?” “Seit ich Svenja kenne.”, antwortete ich ihr. Svenja kam in den Flur und meine Mutter verabschiedete sich. “So hübsche junge Frauen! Ich komme euch bald wieder besuchen, wenn ich darf?”
Dann ging sie. “Lass sie es verdauen.”, sagte Svenja und gab mir einen Kuss. “Ähm, wegen heute Abend, du musst nachher zu mir kommen. Wir beide sind eingeladen zu einem Ärzteempfang. Dafür brauchst du noch ein Abendkleid!” Ich sah Svenja an.
“Was für einen Empfang? Ich kann dich doch nicht begleiten. Was sollen die Leute denken?” Svenja kniff mir in die Seite. “Meike, zickst du schon wieder rum? Ich dachte wir leben in einer festen Beziehung? Da ich keinen Mann mehr an meiner Seite habe, wäre es reizend, wenn du mich begleiten würdest!” Sie sprach es runter wie eine Predigt und rollte mit den Augen
“Entschuldige!”, sagte ich. Ich tat mich noch ein bisschen schwer, offen damit umzugehen. Svenja versuchte mir es leichter zu machen, indem sie mir immer wieder vor Augen hielt, dass auch unsere Beziehung eine echte Liebe war, die man offen zeigen durfte. “Und vergiss nicht, nachher das Kleid bei mir an zu probieren, okay?” Wir küssten uns und Svenja verschwand.

Ich hatte bereits einen Haustürschlüssel von Svenja und klingelte trotzdem, bevor ich die Tür auf schloss. Svenja kam zur Tür. “Meike, du hast doch einen Schlüssel!” Wir küssten uns und plötzlich stand Chantal neben mir. “Meike, wollen wir Eis essen gehen? “ Ich nickte und kniete mich zu ihr runter.
“Ja, wenn deine Mama Lust dazu hat.” Chantal hatte mich schon ein paar Mal gesehen, als ich zu Besuch war. Svenja verheimlichte ihr, dass wir zusammen waren. Sie hatte Bedenken, dass Chantal es nicht verstehen würde. Svenja nickte und sagte:
“Ja mein Schatz, wenn Meike und ich das richtige Kleid gefunden haben.” Dann zwinkerte Svenja mir zu und Chantal ging in ihr Zimmer. Svenja lachte und sagte: “Ich glaube Chantal mag dich!” Ich grinste und folgte ihr ins Schlafzimmer, um das Kleid an zu probieren. Sie suchte mir ein rotes Abendkleid heraus und legte es im meine Hände. “So, süße Maus, das müsste dir eigentlich passen.”

Ich sah an mir herunter und sagte: “Das werden wir ja gleich sehen. Was ziehst du an?” Svenja ging zum Schrank und holte ein kleines Schwarzes mit freiem Rücken heraus. Dann grinste sie und sagte. “Dies hier, damit du mich auch heute Abend hübsch findest!” Ich staunte und war völlig gespannt. “Zieh es an!”, sagte ich und hoffte, dass ich es schon vorher sehen durfte. “Nein mein Schatz, da wirst du wohl bis heute Abend warten müssen! Los, zieh dich aus!”, sagte sie und zeigte auf das Kleid. Wie ein kleines Mädchen gehorchte ich und zog mich aus.

Ich stand nur noch mit meiner Unterwäsche bekleidet vor dem Schrank und wollte gerade das Kleid anziehen, als Svenja sagte: “Alles ausziehen! Die wolltest doch wohl mit deiner sexy Brust etwa keinen BH anziehen, oder?” Ich zog mein Top aus und warf mir das Kleid über. Es lag eng an und sah sexy aus. Svenja blieb der Atem weg.

Sie rannte wie wild um mich herum, um mich zu mustern. “Wow!”, sagte sie. “Ich sollte dich aufs Bett werfen, ausziehen und vernaschen!” Doch Chantal stand in der Tür und sah mich an. “Meike, das ist aber ein hübsches Kleid!” Svenja sah zu ihrer Tochter und gab ihr Recht. “Ja, oder? Wie eine Prinzessin!” Ich wurde ganz verlegen. Dann fing Chantal an. “Du? Meike? Wollt ihr heute Abend tanzen gehen?” Ich nickte. Chantal stellte gleich die nächste Frage an Svenja: “Warum schläft Meike denn immer im Gästezimmer? Sie kann doch bei mir schlafen oder bei dir!” Svenja war sprachlos und schluckte. Ich versuchte die Frage zu beantworten und sagte: “Aber ich kann doch nicht in deinem Bett schlafen. Da schläfst du doch schon!” “Ja, aber Mamas Bett ist doch groß genug. Ich schlafe doch auch mit meiner besten Freundin in meinem Bett, wenn sie bei mir schlafen darf!” Im Grunde hatte Chantal ja Recht.

Leider verstand sie noch nicht, dass Svenja und ich fest zusammen waren. Svenja gab sich unschuldig, um er Fragerei ein Ende zu setzen und sagte: “Natürlich darf meine beste Freundin auch bei mir schlafen, wenn sie das möchte!” dann wischte sie sich die Schweißtropfen von der Stirn und drängte uns, Eis essen zu gehen. Chantal zog sich ihre Jacke und die Schuhe an. Ich war wieder umgezogen und warf Svenja ihre Jacke zu. Svenja stand ein bisschen neben sich. Ich gab ihr einen Kuss auf die Wange und sagte: “Ach, nun denke nicht darüber nach! Irgendwann bekommt sie es sowieso raus!” Chantal stand wieder neben uns und sagte frech: “Was bekomme ich heraus?” “Ach, das erkläre ich dir, wenn du alt genug bist!”, sagte Svenja genervt. Wir gingen zum Auto und stiegen ein. Chantal fand keine Ruhe und fragte weiter: “Du? Mama?”

“Was denn, kleine Bambina?”, kam als Antwort aus Svenjas Mund. “Ich weiß, dass du die Meike gern hast…” Chantal war nicht auf den Kopf gefallen. Sie hatte etwas mit bekommen. Seit dieser Bemerkung war Stille im Auto. Wir waren mit Chantal von der Eisdiele zurück und Svenja setzte mich vor meiner Haustür ab. “20 Uhr meine Liebe!”, erinnerte sie mich an den Empfang am Abend.

Ich verabschiedete mich mit einem Küsschen auf die Wange von Svenja und sagte “Tschüss, kleine Maus!” zu Chantal.
Svenja bot mir an, dass wir uns zusammen am Abend zu Recht machten. Ich ging nach Hause und nahm ein heißes Bad. Als ich mir das heiße Wasser einließ und dann in die Wanne stieg, konnte ich mich erst einmal erholen. Die Ereignisse mit Svenja und die Tatsache mit der festen Beziehung machten mir seelisch etwas zu schaffen. Ich schloss die Augen und schlief ein. Als ich aufwachte, war das Wasser schon fast kalt. Ich hatte eine Gänsehaut, als ich aus der Wanne stieg. Ich wollte besonders hübsch wirken und cremte mich mit meiner Vanilla-Bodylotion ein. Sanft ließ ich meine Hände über meinen Körper gleiten und genoss diese Selbstliebkosung. Ich hatte wirklich jede noch so winzige Stelle eingecremt und fühlte mich rundum wohl.

So langsam wurde es Zeit, dass ich mich anzog. Ich warf nur lässig ein paar Klamotten über und nahm meinen Wohnungsschlüssel, das Handy und mein Beauty-Case. Ich hatte es ja nicht weit zu Svenjas Haus. Ich wollte gerade den Schlüssel ins Schloss stecken, als mir die Tür geöffnet wurde. Es war weder Svenja, noch Chantal an der Tür.

Eine ältere Frau südländischem Aussehen stand mir gegenüber und begrüßte mich. “Bona Sera, du bist also Meike? Komm herein. Meine Bella wartet bereits auf dich!” Sie gab mir die Hand und führte mich in den Flur. Dann lief sie um mich herum und musterte mich von oben bis unten. Sie lächelte und sagte: “Du bist eine sehr schöne Frau, Signorina. Ich bin die Mama von deiner Amore! Aber sag bitte Olivia zu mir. Das ist mein Name!” Sie hatte diesen typisch italienischen Slang, den Svenja so gut nachahmen konnte. “Amore?”, fragte ich. “Si, Meike! Ich bin die Mama und eine Freundin von Bella. Ich weiß schon lange, dass ihr zusammen seid!” Ich wurde rot im Gesicht und wollte Olivia gerade folgen, als es klingelte.

Svenja hatte mich schon im Flur stehen sehen und fragte: “Süße, machst du mal auf?” Ich öffnete die Tür und stand vor Svenjas Mann. Der verzog sofort das Gesicht und trat ein. Mit einem Griff packte er mir an die Gurgel und drückte mich gegen die Wand. Dann sah er mich giftig an und fauchte: “Wen haben wir denn hier? Die kleine Schlampe, die es hinter meinem Rücken mit meiner Frau treibt! Dass du dich nicht schämst, du kleine verfickte Lesbe!”

Ich schnappte nach Luft und sah hilflos zu Olivia, die versuchte seinen Arm von meinem Hals zu ziehen. Svenja trat in den Flur und schrie laut auf: “Lass sofort meine Freundin los, du Wichser!” Paul, so hieß er mit Vornamen, ließ mich los und ich lief zu meiner Freundin. Ich stellte mich seitlich hinter sie. Svenja war stinksauer und knallte Paul eine. “Solltest du noch mal meine Freundin bedrohen oder anfassen, leg ich dich um und werfe dich in den Baggersee!”, fauchte sie. Ihre Augen waren blutunterlaufen.

Olivia wollte den Streit schlichten und ermahnte ihre Tochter: “Bella, wo ist deine gute Erziehung. Lass deinen Mann…” Svenja drehte ihrem Mann den Rücken zu und blickte zu Olivia. “Mama, sag ihm, dass er gehen möchte!” Dann nahm sie mich in den Arm und nahm mich mit in das Schlafzimmer. Paul protestierte und beleidigte uns. “Das wird ja noch schöner, jetzt entsteht hier auch noch ein Schlampenhaushalt!” dann ging er, nachdem Olivia ihm die Tür gewiesen hatte. Svenja sah mich an und fragte: “Hat er dir weh getan? Ich bringe ihn um!” Ich beruhigte sie: “Lass ihn, er ist verletzt!” Svenja setzte sich vor die Kommode und ließ sich von mir die Haare bürsten. Olivia kam herein und forderte uns auf:
“Bellas, ihr müsst los!” Ein Blick auf die Uhr sagte uns, dass wir nur noch eine halbe Stunde hatten. Wir zogen uns an und suchten aus Svenjas Riesensortiment zwei Paar hohe Stiefel für uns heraus. Dann konnte ich Svenja zusehen, wie sie erst sich selbst und anschließend mir gekonnt die Haare stylte. Sie sah atemberaubend aus. In einem schwarzen knappen Kleid mit freiem Rücken und ohne Träger stand sie vor mir. Ihre schwarzen Stiefel passten super dazu. Ich bildete den Kontrast in dem leuchtend roten Kleid mit roten Stiefeln.

Svenja fand allerdings meine weinrote Spitzenunterwäsche interessanter und konnte sich kaum einkriegen. “In der Spitze vernasche ich dich heute Nacht!”, sagte sie.
Nun wurde ihre Laune wieder besser und sie lachte auch wieder. Hand in Hand traten wir in den Flur um uns von Olivia bewerten zu lassen. “Zwei so schöne Frauen!”, sagte sie. Svenja hatte ein wahres Wunder vollbracht, indem sie mir einen langen Zopf und sich selbst eine Hochsteckfrisur gezaubert hatte. Olivia wollte bei Chantal bleiben und wünschte uns einen schönen Abend.

In Svenjas A2 fragte ich dann doch nach, ob sie es wirklich wollte, dass ich mitfuhr. “Klar”, sagte sie. “Außerdem gibt es einen Haufen Dinge zu essen, die total eklig sind!” Das machte mir nicht unbedingt Mut, aber brachte mich zum Lachen, nachdem sie sagte: “Meinst du etwa, ich tumir den Scheiß alleine an?” Wir hielten vor einem Hotel. Der Empfang war nicht mehr weit und ich war aufgeregt. Svenja küsste mich mit ihren knallroten Lippen. Sie schmeckte nach Lippenstift. Dann sagte sie: “Zieh doch nicht so ein Gesicht, es wird dir bestimmt gefallen!” Ich hatte nur so einen ängstlichen Blick, weil es für mich völlig neu war, mich mit ihr offen als Paar zu zeigen. Wir gingen zum Eingang. Svenja griff zielsicher meine Hand und sagte: “Du gehörst zu mir!”
Hand in Hand standen wir vor dem Hotelpagen am Eingang. Dieser lächelte und sagte: “Frau Doktor und Frau…?” Svenja setzte ein Lächeln auf und sagte genervt: “Mit Begleitung, Rico!” Er nickte überrascht und deutete uns den Weg an. Im großen Saal war ein riesiges Buffet aufgebaut.
Viele gut gekleidete Menschen, die Small Talk hielten, standen im ganzen Saal verteilt. Svenja sah meine Unsicherheit und zwinkerte mir zu: “Kopf hoch, wir müssen da jetzt durch!” Ich nickte und ließ mich von ihrer Hand durch die Menge führen. Sie stellte mich diversen Medizinern als Begleitung und Lebensgefährtin vor. Alle nahmen sie es gut auf, als wenn es nichts Normaleres als ein lesbisches Paar gab.

“Professorin Junghans!”, stellte sie mir ihre Lehrmeisterin vor. Mit Küsschen auf die linke und rechte Wange begrüßte mich die Frau, die bereits über 50 war. Irene, so hieß sie mit Vornamen, nahm meine Hand und gab mir einen Handkuss. Dann sagte sie zu Svenja: “Eine wunderschöne Frau, die dir zur Seite steht!” Svenja grinste und sagte: “Ja Irene, ich bin froh, dass ich glücklich sein darf.” Das war ein wunderschönes Kompliment in meinen Ohren. “Wo ist den…?”, fragte Svenja. “Cora? Die plündert mal wieder das Buffet” Irene lachte, als sie das sagte.

“Du kennst sie doch!” Cora war die Lebensgefährtin von Irene. Sie war in meinem Alter. Schon etwas seltsam, dass sie sich mit einer so alten Frau eingelassen hatte. Svenja verabschiedete sich für einen Augenblick und sagte: “Amüsiere dich ruhig ein bisschen. Bin gleich zurück!” Irene stellte mir Cora am Buffet vor. Cora war schon eine sehr interessante Erscheinung. Sie war Halbafrikanerin. Ihre Haut war braun wie Nugat, ihre Augen dunkelbraun und groß. Sie hatte volle Lippen und schwarze Rastazöpfe. Ihre Zöpfe hielt ein rotes Haarband zusammen. Ich blickte zuerst auf ihre Beine. Sie trug einen beigefarbenen Minirock und helle Pumps.

“Hallo! Ich bin Cora Lina. Nenn mich Cora”, sagte die dunkelhäutige Schönheit mit einem hypnotisierenden Blick zu mir und gab mir ein vorsichtiges Küsschen auf die linke Wange, während sie meine Hand festhielt.
Eine helle weit aufgeknöpfte Bluse erlaubte einen tiefen Einblick in ihr tolles Dekolleté, welches sehr sexy mit dem großen Busen aussah. Irene ließ sich auch kurz entschuldigen und ließ mich mit Cora am Buffet stehen. Mein Blick ging über das Buffet und begutachtete die ganzen Häppchen, wovon ich nur die Hälfte der Dinge geschmacklich kannte. “Was ist das alles?”, fragte ich.

Cora nahm eine Auster und tröpfelte ein bisschen Zitronensaft drauf. “Schließe deine Augen und öffne deinen Mund!”, forderte Cora mich auf. Ich folgte ihren Anweisungen und schluckte die fischige Substanz runter. Ich musste fast würge. “Du darfst ruhig kotzen! Aber bitte nicht aufs Buffet”, lachte sie. “Ist fast wie abgestandener Mösensaft, oder?”, schob sie eine Bemerkung hinterher. Nun musste ich auch lachen. Cora war offen, frech und sexy. Cora wollte eine Zigarette rauchen und entführte mich auf die Terrasse. Zuvor stibitzte sich uns noch zwei Gläser Schampus und sagte: “Ohne was zu trinken, hält man das hier ja nicht aus!” Wir schlenderten nach draußen auf die Veranda. Cora stützte sich mit dem Po an das Metallgeländer und bot mir eine ihrer 120er Slimzigaretten an. Dann gab sie mir Feuer. Sie sah mich mit einem irren Blick an. Fast als wollte sie mich anbaggern. Wir rauchten und unterhielten uns. Ihr Blick machte mich ganz nervös. “Was?”, fragte ich energisch. Ich stand neben ihr am Geländer und sah mir die Parkanlage des Hotels an. Dann drehte sich den Kopf zu ihr und spürte, wie sie meine Hand nahm und sie zwischen ihre Beine schob. Ihr Schoß glühte und ich bekam Herzklopfen. Zu gerne wäre ich in den Boden versunken.

Ich machte ein fragendes Gesicht und wollte meine Hand wegziehen. Cora hielt mich am Handgelenk fest und sah mich lüstern an. “Spürst du das?”, fragte sie. Ich sah ihr in die Augen. Meine Hand lag auf ihrem Slip. Cora war feucht und heiß zwischen den Beinen. Dann lachte sie und ließ meine Hand los. Ich zog sie weg und sagte: “Du bist unmöglich.” Cora grinste und sagte:
“Baby, du musst viel offener werden!”

“Na? Versucht sie dich mit diesem billigen alten Trick anzubaggern?”, hörte ich Svenja von der Verandatür aus sagen. Sie kam zu uns und gab Cora einen flüchtigen Kuss. “Cora, meine Liebe!

Du willst dich doch wohl nicht an meine Lebensgefährtin heran machen?” Cora schüttelte den Kopf und sagte: “Niemals, hohe Meisterin der Gynäkologie!”

“Dann ist ja gut! Ich befürchtete schon, dass ich dich in einem deiner nächsten Untersuchungstermine vielleicht quälen muss, damit du brav bleibst! Irene erwartet dich!” Cora verließ uns und Svenja gab mir einen Kuss. Dann nahm sie meine Hand und roch daran. “Dieses kleine verfickte Lesbe!”, fauchte sie. “Du musst dich von Cora fern halten, die versucht alles anzugraben, was sie vor die Augen bekommt. Als nächstes schiebt sie dir ihre Nummer unter und…”

“Ja sie ist schon…”, sagte ich als Svenja mir ins Wort fiel. “ Ich weiß, sie ist atemberaubend und sexy, dazu frech und völlig dauergeil!” Ich lachte und genoss mit Svenja den Rest des Abends. “Schatz? Kommst Du?”, höre ich Svenja aus dem Bad rufen. “Gleich mein Engel!”, rufe ich ihr zu. Die letzten Zeilen für heute. Mein liebes Tagebuch, aus der verbotenen Lust ist eine leidenschaftliche Beziehung geworden. Ich schließe für heute mein Tagebuch und gehe ins Bett, zu meiner Ärztin aus Leidenschaft.

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